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Aktuelles

Rückblick bzw. Vorankündigung

 

Die  Jahrestagung 2016 fand vom 21.09. bis zum 24.09.2016 in Bad Oldesloh statt. Unterlagen zur Jahrestagung finden Sie unter Arbeitstagungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die  Jahrestagung 2015 fand vom 23.09. bis zum 26.09.2015 in Berlin statt.

Mit dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Reinickendorf (mit 254.000 Einwohnern eine Großstadt in der 3-Millionen-Stadt Berlin), Herrn Frank Balzer, und einem besonders erfahrenen Abteilungsleiter der Berliner Senatsverwaltung, Herrn Siegfried Arnz, waren zwei hochrangige Vertreter Berlins während der Tagung anwesend. Beide beeindruckten die Tagungsteilnehmer durch ihre besondere Kompetenz und ihr Detailwissen - auch hinsichtlich der Darstellung der Besonderheiten der jüngsten Berliner Geschichte für ihre Aufgabenbereiche und die Entwicklung des Schulwesens in Berlin.

 

Herr Arnz konnte dabei insbesondere die Situation der Beruflichen Gymnasien in einer Millionenstadt verdeutlichen. Mit seinen von Erfahrung geprägten und seinen erhellenden Darstellungen über die Besonderheiten des Bildungswesens im politischen Umfeld des Zusammenwachsens der ehemals geteilten Stadt konnte er den aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Finnland und der Slowakei angereisten Tagungsteilnehmern interessante Einblicke und Vergleiche bieten.

 

Durchaus noch aktuell blieben dann auch bei einem Vergleich der Situationen in den Ländern die Feststellungen, die während der Tagung 2014 in Friedrichshafen bei dem Besuch des baden-württembergischen Ministers für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, getroffen wurden.

 

 

Die Jahrestagung 2014 fand vom 05.10. bis zum 08.10.2014 in Friedrichshafen statt. Unterlagen zur Jahrestagung finden Sie unter Arbeitstagungen.

 

BW-Kultusminister Andras Stoch betont die große Bedeutung der Beruflichen Gymnasien in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs

 

Zentrales Thema der adbg-Arbeitstagung 2014 in Friedrichshafen war der große Erfolg der Beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg. Insbesondere das sechsjährige Berufliche Gymnasium ab dem 8. Schuljahr fand die ungeteilte Aufmerksamkeit der aus dem gesamten Bundesgebiet sowie von deutschen Schulen aus Finnland und der Slowakei angereisten Arbeitskreismitglieder. Beeindruckt zeigten sich die Schulleiterinnen und Schulleiter von der Rede des baden-württembergischen Ministers für Kultus, Jugend und Sport, Andreas Stoch, der die besondere Rolle der Beruflichen Gymnasien für das weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannte und erfolgreiche Bildungssystems seines Bundeslandes herausstellte. Er machte anhand von Fakten deutlich, dass der Rückhalt dieses Bildungsganges in Baden-Württemberg nicht nur an der deutlich wachsenden Schüler/-innenzahl belegbar ist, sondern dass auch durch unabhängige Gutachten die vielfältige Bedeutung der Beruflichen Gymnasien bestätigt wird. (Den gesamten Redetext lesen Sie hier bzw. unter Arbeitstagungen/2014 Friedrichshafen).

 

In der anschließenden Aussprache betonte Minister Stoch, dass auch er das sechsjährige Berufliche Gymnasium für eine sehr interessante und zukunftsträchtige Schulform hält, was sich auch in der großen Zahl der Anträge für weitere Schulstandorte widerspiegle. Dass er derzeit keine weiteren Standorte genehmigen könne, liege nicht an Zweifeln bezüglich der Bedarfs oder der Sinnhaftigkeit dieser nur in Baden-Württemberg geführten Form des Beruflichen Gymnasiums. Die Nachfrage und damit der Bedarf seien vielmehr sehr groß. Die derzeitige Genehmigungsabstinenz ergebe sich durch starke Bedenken aus dem Bereich der allgemein bildenden Schulen. Hier müssten zunächst die bestehenden Baustellen bearbeitet werden. Er schloss weitere Genehmigungen für sechsjährige Berufliche Gymnasien in der Zukunft nicht aus. Aus den Reihen der Arbeitskreismitglieder wurde der Minister ermutigt, der Nachfrage nach diesem innovativen Konzept gerecht zu werden und diese vorbildliche Form der Einbindung des Berufsbezuges in die schulische Bildung den interessierten Jugendlichen nicht vorzuenthalten. Der Minister wurde gebeten, diese vorbildliche Weiterentwicklung des Bildungsangebotes auch in die Kultusministerkonferenz zu tragen.

 

Die Ausführungen des Ministers wurden im Laufe der Tagung von der Referatsleiterin „Berufliche Gymnasien“ im Kultusministerium BW´s, Frau Dr. Veronika Noelle, um sehr interessante, vertiefende Erläuterungen ergänzt (die Präsentation von Frau Dr. Nölle finden Sie hier bzw. und Arbeitstagungen). Herr OStD Siegfried Groß, der an seiner Friedrich-List-Schule in Ulm diese Schulform führt, bereicherte mit seinem Bericht über die praktischen Erfahrungen mit den jungen Berufsgymnasiasten die Darstellung der konzeptionellen Grundlagen dieses Bildungsganges.

 

Die durch die Schulleiterin der Hugo-Eckener-Schule in Friedrichshafen, Frau OStDin Susanne Fastnacht, hervorragend konzipierte und organisierte Tagung wartete mit zahlreichen weiteren Höhepunkten auf, u. a. mit dem hörenswerten Vortrag des Landrates des Bodenseekreises, Herrn Landrat Lothar Wölfle, zu den Erfolgen aber auch zu Problemlagen seines wirtschaftlichen und touristischen Vorzeigelandkreises. Auch der informative Einblick in die Arbeit der „Bildungsregion Bodenseekreis“ durch Herrn Dezernatsleiter Andreas Köster lieferte den Schulleiterinnen und Schulleitern zahlreiche Anregungen für die eigene Arbeit. Die beeindruckende Betriebsbesichtigung bei ZF Friedrichshafen, wo durch die Ausbildungsleiterin und den Ausbildungsleiter u. a. die Anforderungen an Abiturientinnen und Abiturienten aus der betrieblichen Sicht dieses weltweit tätigen Unternehmens dargestellt wurden, ergab interessante Denkanstöße.

 

Fachlich beeindruckte der Fachvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Beywl, Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz Windisch/Aargau, der als Übersetzer und exzellenter Kenner der Hattie-Studie sehr wertvolle Einblicke in die Forschungsergebnisse dieser weltweit beachteten Studie geben konnte. Auch die übrigen Referentinnen und Referenten aus der Region und aus Österreich (s. hierzu auch das Tagungsprogramm unter Arbeitstagungen/2014 Friedrichshafen) trugen mit ihren informativen und den anregenden Darstellungen ihrer Arbeit zu dieser überaus fruchtbaren Tagung bei. Ein intensiver Erfahrungsaustausch der Tagungsteilnehmer aus den verschiedenen Bundesländern und EU-Staaten rundete diese überaus erfolgreiche und informative Arbeitstagung 2014 ab.

 

Vorstand und Tagungsteilnehmer/-innen bedanken sich bei Frau OStDin Susanne Fastnacht für diese hervorragende Tagung.

 

Die nächste Jahrestagung findet vom 21. – 24. September 2016 in Bad Oldesloe statt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Der Vorstand

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